Concept | Was & Warum?
Übergeordnete Denkmodelle, Paradigmen oder Prinzipien. Sie liefern die langfristige Orientierung.
Bsp: Domain-Driven Design, Microservices, Agile Mindset
Nexonoma ist keine lose Sammlung von Begriffen, sondern ein systemisches Netz. Drei Arten von Bausteinen greifen ineinander, um Wissen nicht nur zu speichern, sondern navigierbar und entscheidungsorientiert zu machen.
Kurz gelesen: Content beschreibt, worum es geht. Struktur macht sichtbar, wo der Inhalt im Wissensraum liegt. Kontext bestimmt, aus welcher Perspektive etwas relevant wird.
Was ist der Wissensbaustein?
Wo ist er verortet?
Für wen oder wofür wird er relevant?
Das Wissen
Die eigentlichen Inhalte. Sie beschreiben Konzepte, Methoden, Tools und Technologien. Hier liegen die Definitionen und Fakten.
Die Ordnung
Die thematischen Räume. Sie spannen das Koordinatensystem auf (Cluster & Segmente), in dem das Wissen verortet wird.
Die Perspektive
Die Linse. Kontext beschreibt Rollen, Domänen, Ebenen oder Ziele und macht sichtbar, warum derselbe Inhalt je nach Situation unterschiedlich wichtig wird.
Derselbe Wissensbaustein kann in mehreren Räumen liegen und je nach Perspektive eine andere Bedeutung bekommen. Genau daraus entsteht ein navigierbares Wissensmodell.
Nexonoma unterscheidet vier fundamentale Wissensarten, um Klarheit zu schaffen. Jeder Typ beantwortet eine andere Kernfrage.
Übergeordnete Denkmodelle, Paradigmen oder Prinzipien. Sie liefern die langfristige Orientierung.
Bsp: Domain-Driven Design, Microservices, Agile Mindset
Konkrete Vorgehensweisen oder strukturierte Prozesse. Sie sind handlungsorientiert und erzeugen Ergebnisse.
Bsp: Event Storming, Scrum Sprint, Business Model Canvas
Werkzeuge zur Umsetzung. Meist Software, die bei Analyse, Planung oder Betrieb unterstützt.
Bsp: Miro, Structurizr, Jira, Terraform
Technisches Fundament oder Plattform. Bildet die Basis für Tools und Anwendungen.
Bsp: Kubernetes, Kafka, React, Python
Struktur ist nicht der Inhalt selbst, sondern sein Ort im Wissensraum. Sie funktioniert wie Kommoden und Schubladen: Cluster bilden die größeren Räume, Segmente verfeinern den Zugang.
Thematische Großräume ("Die Stadtbezirke").
z.B. Software & Architektur, Organisation & Strategie.
Verfeinerungen ("Die Wege & Phasen").
z.B. Planung, Betrieb, Delivery.
Indem wir Inhalt (Was) von Struktur (Wo) trennen, kann derselbe Baustein an mehreren Stellen sinnvoll erscheinen, ohne doppelt gepflegt zu werden.
Ein Tool wie "Terraform" bleibt derselbe Content-Baustein, kann aber in Entwicklung, Betrieb und Governance jeweils anders eingeordnet und genutzt werden.
Kontext verändert nicht den Inhalt. Er verändert, welche Bedeutung, Passung und Relevanz sichtbar wird.
Ein starres Wiki zeigt jedem das Gleiche. Nexonoma kann Inhalte durch Rollen, Domänen, Systemebenen oder Concerns wie Security, Performance und Compliance betrachten.
Ergebnis: Dynamische Sichten
Vergleich von Optionen unter bewusst gewähltem Kontext.
Visuelle Orientierung für unterschiedliche Perspektiven.
Das Modell erklärt die Bausteine. Die Praxis-Szenarien zeigen, wie daraus Orientierung für Entwickler, Architekten und Organisationen entsteht.